Schulkonzept

Es ist uns wichtig, dass wir an unserer Schule in einer Atmosphäre miteinander lernen können, in der wir uns alle wohl fühlen.

Ein achtsamer Umgang miteinander

  • Reduzierung auf drei klar formulierte Schulregeln:

Ich verletze niemanden.

Wir achten einander unabhängig von Geschlecht, Aussehen, Herkunft, Religion oder anderen Unterschieden.

Ich mache nichts kaputt.

Ich gehe sorgfältig mit meinen und den Materialien anderer, auch der Schule, um.

Ich löse Konflikte fair.

Ich bin bereit, Konflikte zu lösen, und nutze dabei die angebotenen Hilfsmöglichkeiten.

  • darauf aufbauende Regeln und Rituale als feste Bestandteile der Klassen- und Schulkultur
  • zeitnahe Klärung von Zwischenfällen mit allen Beteiligten (ggf. mit Protokollbogen)
  • Konfliktlotsenausbildung und -einsatz
  • Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit: Präventionsprojekte sowie akute Problemlösung in den Klassen, Arbeit mit einzelnen Kindern, ggf. Eltern
  • Klassenrat
  • Klassenpatenschaften
  • Klasse 2000 – Gesundheitsförderungsprogramm

Lernfreude und die Berücksichtigung unterschiedlicher Lernausgangslagen

  • Wechsel aus geschlossenen und freieren Unterrichtsformen, wie z.B. Arbeitsplänen, Werkstattunterricht, Stationsunterricht, fächerübergreifendem Unterricht
  • abwechslungsreicher Unterricht durch aktive Phasenwechsel, vielfältigen Methodeneinsatz und Wechsel in den Sozialformen
  • individuelle Wahl der Lehrmaterialien
  • individuelle Klassenraumgestaltung und Sitzordnung
  • Nutzen der unterschiedlichen Bereiche des Schulgebäudes: z.B. Arbeiten in Gruppenräumen und an Lerninseln, Lernen im grünen Klassenzimmer oder in der natürlichen Umgebung (z.B. Streuobstwiese, Biotop)
  • Arbeiten mit aktuellen Printmedien und digitalen Medien
  • Binnendifferenzierung (fördern und fordern), z.B. durch Doppelbesetzungen, individuelle Aufgabenstellungen oder Materialien, offenere Arbeitsformen
  • Zusammenarbeit mit der Förderschullehrkraft:
    • Erteilen von je 2 Präventionsstunden pro Woche in den 1. und 2. Klassen
    • individuelle Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf
  • Förderangebote in Mathematik, Deutsch/LRS und DaZ
  • Leseförderung durch Bücherkisten in den Klassen, PC-Programm „Antolin“ oder Lesepaten
  • Matheförderung durch das PC-Programm „Zahlen Zorro“
  • Diagnostik und Fördern durch das Programm: „Lesen macht stark“ / „Mathe macht stark“
  • Fordermöglichkeiten durch Teilnahme an Forderstunden (z.B. Mathematikforderunterricht), am Enrichment-Programm, am Drehtürmodell oder an Wettbewerben wie z.B. Känguru, Matheolympiade, Malwettbewerbe
  • gelebte Inklusion
  • Unterstützung einzelner Kinder durch Schulbegleitungen
  • Zusammenarbeit mit der Schulassistenz durch individuelle Betreuung einzelner Kinder, Unterstützung von Lerngruppen, Assistenz im Klassenunterricht, Mitbetreuung bei Ausflügen
  • regelmäßige Fortbildung der Lehrkräfte zu aktuellen Themen
  • Ausbildung von Lehramtsanwärter/-innen

Eine aktive Kommunikation untereinander

  • Regelmäßiger Austausch unter den Schülern, z.B. Erzählkreise
  • Klassen- und Schülerrat
  • Klassenlehrerstunde in den Klassen 1-4
  • Austausch der Lehrkräfte untereinander durch z.B. Arbeiten in Jahrgangsteams, gegenseitige Hospitationen, Vergleichsarbeiten
  • Regelmäßiger Austausch der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals (Schulsozialarbeit, Schulassistenz, Kooperationserzieherin) untereinander
  • Regelmäßiger Austausch des Schulelternbeirates (SEB) mit der Schulleitung
  • Zusammenarbeit mit dem / Unterstützung durch den Schulverein
  • Unterstützung durch Eltern bei z.B. Ausflügen, Festen, besonderen Veranstaltungen
  • individuelle Elternsprechzeiten und feste Elternsprechtage
  • Angebote klassenübergreifender Informationsveranstaltungen, z.B. Einschulung, Schulübergang
  • schneller Informationsfluss zwischen Lehrkräften und Eltern durch einheitlichen Grundschulplaner und Postmappe
  • Zuverlässiger und regelmäßiger Informationsfluss zwischen Schule und Eltern über Emails. Sicherstellung des werktäglichen Abrufs (in Ausnahmefällen Verpflichtung der Eltern zur selbstständigen Informationsbeschaffung)
  • Zusammenarbeit mit Kooperationserzieherin: Begleitung des Übergangs der zukünftigen Erstklässler vom letzten Kindergartenhalbjahr bis Februar der 1. Klasse mit wöchentlich 3 Stunden pro Klasse
  • Schnuppertage für zukünftige Erstklässler
  • Austausch mit den weiterführenden Schulen am Ort durch z.B. Hospitationen, Schnuppertage für die zukünftigen Fünftklässler
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen wie z.B. Hort, Kindergärten, Kirche, Polizei, Sportverein, Zahnmedizinischen Dienst, VHS, Bücherei, Feuerwehr, Klasse 2000

Die gemeinsame Gestaltung des Schullebens

  • Klassen- und Schülerrat
  • Übernahme von Ämtern durch die Kinder: Klassendienste, Türdienst, Pausenspielgeräteaufsicht, 1.-Hilfe
  • Pausenspielgeräteausleih
  • Pauseninsel
  • gemeinsame Frühstückszeit
  • Intensivierung der Lernphasen durch Blockunterricht mit flexibler 5-Minuten-Pause
  • Klingeln nur zu Unterrichtsbeginn
  • Regelmäßig wiederkehrende Schulveranstaltungen:
    • Sport: Teilnahme am Laufabzeichen-Wettbewerb des schleswig-holsteinischen Landesverbands, Kindermehrkampf
    • Feste: Fasching, wechselnde thematische Kinderfeste
    • Projekte: Trommelzauber, Zirkus, Reformationstag
    • sonstige Veranstaltungen: z.B. Adventsbasteln, Adventssingen, Vorlesetag, Verabschiedung der Viertklässler mit Luftballonsteigen
  • Klassenveranstaltungen wie z.B.
    • Ausflüge, z.B. Theater, Museum, Kino, Feuerwehr, Götzberger Mühle, Tierpark, Bücherei
    • Übernachtungs- oder Klassenfahrten
    • Klassenfeste
  • Veranstaltungen einzelner Klassen bzw. Klassenstufen wie z.B. Teilnahme an schulübergreifenden Wettkämpfen (z.B. Superballturnier), Abnahme der Radfahrprüfung, Welttag des Buches, Vortrag auf der Seniorenweihnachtsfeier, Mitgestaltung der Einschulungsfeier durch Kinder
  • Einladen von Partnern in die Schule, z.B. Englisches Theater, Petze-Ausstellung (interaktive Ausstellung zur Prävention gegen sexuelle Gewalt), Handballaktionstag
  • AGs durch Eltern, Lehrkräfte, Vereine oder VHS, z.B. Kochen, Experimentieren, Hausaufgabenbetreuung, Instrumentenkarussell
  • feste Garderobenplätze
  • Wohlfühlatmosphäre durch das Tragen von Hausschuhen
  • einheitliches Organisationsprinzip mit Stehsammlern/Ablagen